Franziska-Hager-Grundschule Prien am Chiemsee

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Unser Schulprofil

Wir sind eine "Sozialwirksame Schule"

Seit 1999 berät und begleitet uns der Vater des Konzepts Dr. Werner Hopf in der Umsetzung seiner
Sozialwirksamen Schule
.

Im Zentrum des systematischen Schulkonzepts "Sozialwirksame Schule" steht ein gemeinsames, von allen
Kollegen mitgetragenes Erziehungs- und Bildungskonzept für unsere Schule.

Dieses Konzept hat zum Ziel, durch die Vermittlung emotional-sozialer Fähigkeiten bei den Schülern
erst einmal die Voraussetzungen für effektiven und gelungenen Unterricht zu schaffen.

Das Konzept wird auf den von Dr. Werner Hopf entwickelten drei Ebenen umgesetzt und in der Praxis gestaltet:

Beste Disziplin und ein friedliches Miteinander durch ein hohes Maß an Gemeinschaftsgefühl
zeichnet mittlerweile unsere Schüler aus.


Dies hat auch die externe Evaluation 2013 eindeutig bestätigt.

So sehen wir Schüler

die "Sozialwirksame Schule"
viel Spaß beim Lesen!

Ein Kind erzählt:
Wir haben uns alle zusammengesetzt. Lehrer Schüler und Eltern und haben überlegt.
Was könnten wir tun? Wir wollten etwas tun!!
Wir wollten eine gute Schule, eine Schule zum Wohlfühlen!
Wir wollten eine Schule, in der man gut und entspannt lernen kann.
Wir möchten leise, ordentlich, freundlich, hilfsbereit, friedlich, zuverlässig, fleißig sein, um mehr Energie auf das Lernen zu konzentrieren.

Wir haben ein Zauberrezept gefunden:
Die „sozialwirksame Schule“

Zuerst haben wir uns sinnvolle Regeln gegeben. Wir alle kennen diese Regeln.
Alle müssen lernen, diese Regeln einzuhalten. Das ist oft sehr schwer und manchmal hart, aber unsere Lehrer sind streng und helfen uns dabei. Wir alle wissen, was passiert, wenn wir die Regeln nicht einhalten. Dann müssen wir die Konsequenzen tragen- da kommen wir nicht aus- aber das macht nichts, denn irgendwann müssen wir ja mal die Regeleinhaltung lernen. Wir Schüler unterstützen uns auch. Wir loben uns oder wir machen uns auf falsches Verhalten freundlich aufmerksam. Schwierige Regeln erklären wir zum Ziel der Woche und wir werden täglich darin besser. Auf allgemeine Schulregeln, wie Ordnung in der Garderobe, stets ein ordentlicher Platz, Ruhe in den Gängen und friedliches Verhalten in den Pausen achten die Lehrer ganz genau. Wir alle wissen, dass das Lernen erst gut gelingen kann, wenn es ruhig, gesittet und friedlich zugeht.
Dazu lernen wir, wie man sachlich und ruhig miteinander spricht. Man nennt das die Giraffensprache. Wo immer Menschen zusammenleben und arbeiten, treten auch Probleme und Konflikte auf. Wir lernen mit diesen sachlich und gelassen umzugehen und sinnvolle Lösungen zu finden.
Im Klassenrat, in der Freundschaftsbörse und in den Schülersprechstunden haben wir dazu Gelegenheit. Ist ein Problem schwerwiegender, so setzen
sich die Lehrer mit den Eltern in einer Erziehungskonferenz zusammen und suchen gemeinsam nach brauchbaren Lösungen. Auch im Schulforum und in den Schulversammlungen lernen wir, uns sachlich zu äußern. Hier können wir unsere Interessen, Wünsche und Anliegen vortragen. Wir werden ernst genommen und wie Erwachsene behandelt. Wir können diskutieren, loben oder auch Kritik üben. Dabei müssen wir dem jeweiligen Redner genau und aufmerksam zuhören. Das ist ganz schön anspruchsvoll, macht aber großen Spaß. So können wir schon für unser späteres Leben üben. Demokratische Verhaltensweisen kann man ja nicht früh genug lernen- oder?
Wir Kinder übernehmen an unserer Schule viele Aufgaben und altersgemäße Pflichten im Klassenzimmer, in den Garderoben im Bauwagen und auch beim selbständigen Lernen. Wenn ich Klassenpräsident bin, so bin ich eine Woche lang zusammen mit einem Partner für alles in meiner Klasse verantwortlich. Das ist sehr anstrengend, aber ich bin stolz, dass ich Verantwortung für die Gemeinschaft übertragen bekomme und führe diese zuverlässig aus. Es macht ja auch selbstbewusst und auch Spaß.
Gerne übernehmen wir auch Patenschaften für die Kleineren unserer Schule.
So werden wir soziale Kinder und jeder weiß: „Soziale Kinder lernen besser.“
Weniger Konflikte heißt mehr Zeit fürs Lernen und Konzentrieren.
Ganz sinnvoll und schön sind unsere täglichen Kontaktübungen. Mehrmals am Tag trainieren wir soziales Verhalten, wie behutsamen Umgang, eigene Gefühle äußern, Einfühlungsvermögen, Geduld, freundliche Wörter und Ausdrücke, Teamgeist, Wir-Gefühl , aber auch Ruhe, Entspannung, Konzentration, positives Denken, Wahrnehmung und unsere Sinne. Ich liebe diese Übungen, denn sie lockern gleichzeitig den Unterricht auf und sorgen auch für Bewegung. Außerdem machen sie mich selbstbewusst und charakterstark. Manchmal werde ich zum Ehrengast in der Klasse ernannt. Das finde ich besonders toll. Ich bekomme Komplimente und stehe einen Schultag lang im Mittelpunkt. Das baut mein Selbstwertgefühl auf.
Steter Tropfen höhlt den Stein!!! So werden wir fit fürs Leben!
Unsere Lehrer verlangen von uns Einsatz, Ausdauer, Höflichkeit, Fleiß, Anstrengungsbereitschaft, Pünktlichkeit und Ordnung. Mein Vater sagt, das sind wichtige Werte und Tugenden und er freut sich, dass ich das auch in der Schule leben und lernen kann.
Die Stoppregel gilt für uns alle. Zeigen wir einem Mitschüler die sog. Stopphand, so weiß dieser, dass er sofort mit seinem Tun aufhören soll und wir über unseren Konflikt sprechen wollen.

Auch unser Unterricht ist moderner geworden. Wir können uns im Unterricht viel bewegen und dürfen nach gewissen Regeln auch trinken.
Es gibt Lerntheken und Freiarbeitsphasen und Stationenlernen. Hier kann jeder nach seinem Können arbeiten. Oft dürfen wir in Teams zusammenarbeiten und wir Schüler dürfen uns gegenseitig helfen. Kooperatives Lernen nennt sich das und diese Unterrichtsform bereitet uns Freude und motiviert uns sehr. Selbständigkeit und Eigenverantwortung sind an unserer Schule groß geschrieben. Spannend finde ich auch, einen Expertenvortrag vor der Klasse abzuhalten. Da lerne ich schon mal, kleine Referate vorzubereiten, frei vor einem Publikum zu sprechen und Fragen zu beantworten. Dabei fühle ich mich richtig wichtig.

An unserer Schule wachsen Eltern und Lehrer immer enger zusammen.
Sie bilden eine Erziehungs-und Bildungspartnerschaft. Und so sieht sie aus:
In mehrmaligen Gesprächskreisen pro Jahr können sich unsere Eltern über wesentliche Themen schulischen Lernens und einen zeitgemäßen Erziehungsstil informieren.
Das sind die wichtigsten Themen:
Motivation-Konzentration-Anstrengungsbereitschaft-Lernstrategien-Hausaufgaben leicht gemacht-Medien….

Interessante Themenelternabende helfen unseren Eltern, unseren Schulerfolg  besser zu begleiten und diesen zu unterstützen.
„Soziale Kinder lernen besser“
„Schulerfolg ist planbar“
„Autoritative Erziehung“
„Was Kinder zu einer gesunden Entwicklung wirklich brauchen“
Das sind die wichtigsten Themen.

Unsere Eltern könnten auch ein Elterntraining „Gesetze des Schulerfolgs“ absolvieren. So werden sie Erziehungs-und  Bildungsprofis.

Unsere Schule setzt jedes Schuljahr einen Schwerpunkt in Form eines Jahresmottos. Hier bringen sich Eltern mit ihrem Wissen und Können gerne ein und helfen mit, Schule zu gestalten.
Kinderuniveranstaltungen sollen das Bildungsangebot unserer Schule erweitern. Auch hier können sich Eltern und wir Schüler zusätzlich mit interessanten Themenangeboten einbringen.

Nun sind wir auch auf dem besten Weg, eine ZEITKULTURSCHULE zu werden. „Gebt uns bitte Zeit!“, das wünschen wir uns Kinder von allen Eltern und Lehrern. Jeder weiß doch, dass ein Kind nicht schneller wächst, wenn man an ihm zieht und so ist es auch mit dem Lernen. Wir brauchen viel Zeit, Ruhe und Gelassenheit. Nur so können wir unsere Potenziale besser ausschöpfen.
„Ein Demokrat fällt nicht vom Himmel“, und deshalb erwerben wir hier an unserer Schule schon alle wichtigen Basiskompetenzen, die ein späterer Demokrat braucht. FRIEDEN stiften steht dabei an erster Stelle. Also lernen wir ein friedliches Miteinander zu leben und zu gestalten.
 

Ich hoffe, dass alle Lehrer, Eltern und Schüler weiterhin an einem Strang ziehen!

Ich bin stolz, auf diese Schule gehen zu dürfen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gewinn des i.s.i. - wettbewerbs 2009

Laudatio Grundschule

1. Preis (GS): Franziska-Hager-Grundschule Prien

"Unsere Sieger-Schule hat in allen Bewertungskategorien fast die Höchstpunktzahl erreicht und löste bei der Jury wahre Begeisterungsstürme aus.
Ja, so sieht eine innovative, gute Schule aus: Die Schule, von der ich spreche, hat ein Schulentwicklungsprogramm,
das sich wie ein roter Faden durch Unterricht und Erziehung zieht", so der Vorsitzende der I.S.I-Komission in seiner Laudatio.