Franziska-Hager-Grundschule Prien am Chiemsee

Um es gleich vorweg zu nehmen, der Wettergott war uns gnädig gesonnen, da es nur während Der Busfahrt etwas nieselte. Kurz und gut, gegen 9:45 Uhr hatten wir den Eingang „Flamingo“ passiert. Nach einer kurzen Brotzeit ging es zunächst ins Urwaldhaus mit Gorillas, Schimpansen, Anakondas und Alligatoren. Es folgte das Aquarium, wo wir nicht nur Zitteraal, Koffer- und Steinfische, Haie und Piranhas oder Putzergarnelen und Seepferdchen beobachteten, sondern auch seltene Schlangen wie die grüne Mamba bestaunten. Im Orang-Utan-Paradies gab es u.a. laut schreiende Siamangs, Kattas, Mandrill und Totenkopfäffchen zu sehen. Auf dem Weg ins Dschungelzelt kamen wir am Elefantenhaus vorbei, auch ein Trampeltier graste friedlich vor sich hin. Vor dem Dschungelzelt wurden wir mit heftigem Löwengebrüll begrüßt, im Inneren schlug uns tropische Hitze entgegen. Während uns glücklicherweise eine Glasscheibe vom Leoparden trennte, flogen herrlich bunt gefärbte Papageien mit lautem Gezeter über unsere Köpfe hinweg. Auf dem Weg zu den Königs- und Humboldtpinguinen entdeckten wir die beeindruckende Seychellen-Riesenschildkröte und lustige Paviane. Nach Seelöwe, Lama und Shetland-Pony legten wir eine große Brotzeitpause ein. Hinterher versuchten wir uns an der heftig schaukelnden Hängebrücke.Das nächste Highlight war die Villa Dracula. Bis dorthin kamen wir am Bartschwein, einem Tapir und dem Indischen Panzernashorn vorbei, wir entdeckten ein schlafendes Faultier und einen fauchenden Sibirischen Tiger. In der Villa Dracula angelangt, machten ein paar Schüler Bekanntschaft mit den fliegenden Fledermäusen. Schneeziege, ein schlafender Braunbär, Pelikane, Wölfe, Wisent, Wasserschwein und Ameisenbär hatten ihre Gehege auf dem Weg in die Großvoliere, wo wir Waldrapp, Mandarinente und den wunderschönen roten Löffler beobachten konnten. Gewaltige Waldbisons und ein imposanter Steinadler waren die letzten Höhepunkte, bevor wir gegen 14:15 Uhr wieder den „Flamingo“-Eingang erreicht hatten. Hier gab es kleine Andenken an den interessanten Tag zu kaufen. Mit einem leckeren Eis gestärkt, traten wir gegen 15 Uhr die Rückfahrt nach Prien an, wo wir kurz vor 16 Uhr mit bester Laune und vielen Eindrücken ankamen. Heute hatte fast jeder Schüler sein Zootier, das er vorher der Klasse in einem Kurzreferat mit Plakat vorgestellt hatte, „live“ gesehen. Nicht nur deshalb hat sich dieser etwa längere Ausflug in die Welt der Tiere gelohnt….